Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 4. Runde

Donnerstag, 31. Mai 2018 12:36

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelun
g, ein Relationspositionsprojekt

Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
ab 12. Oktober 2018

Präsentation der vierten Runde:
Vernissage: 9. Juni 2018, 19.30 Uhr
Ausstellung : 9.-22.6.2018, Di-Fr 14-18 Uhr

und nach Vereinbarung

Caslav Brukner - Quantum causality. Experimental verification of an indefinite causal order (Giulia Rubino, Lee A. Rozema, Adrien Feix, Mateus Araujo, Jonas M. Zeuner, Lorenzo M. Procopio, Caslav Brukner, Philip Walther), Wissenschaft (Fachartikel, Plakat-Objekt).
Der theoretische Physiker, Caslav Brukner, beschäftigt sich mit informationstheoretischen Grundlagen der Quantenmechanik sowie mit Kausalität in Gravitation und Quantenphysik. Im Artikel Quantum causality von 2014 beschreibt er spezielle Situationen, in denen die kausale Ordnung und somit auch die Zeitabfolge der Ereignisse nicht eindeutig definiert sind.
2017 gelang es in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen einen solchen quantenmechanischen Zustand in einem Experiment zu realisieren. Somit wurde erstmals bestätigt, dass es in der Realität Situationen gibt, in denen die kausale Ordnung, Abfolge weder eindeutig noch fix festgelegt ist.

Stephan Groß - Beats, Animierter Videoloop (Musik: Alfred Banze)
Beats ist aus Bildelementen verschiedener Kontexte – aus Technik, politischem Weltgeschehen und Freizeitkultur collagiert. Durch die nahtlose Verschmelzung von Bildmaterial aus verschieden Quellen in einer fast standbildartigen Komposition entsteht Irritation und regt zum Nachdenken an. Der Titel Beats ist zweideutig und kann auch als Schläge gelesen werden.

Dominic Gagnon - Going South/part 4: Dear haters, Videoinstallation
Der Künstler hat sich dem Leitgedanken, Filme ohne Kamera zu machen, verschrieben und begibt sich auf die Jagd im World Wide Web, um geeignetes Filmmaterial für seine Arbeiten zu sammeln. Part 4: Dear haters aus dem Film Going South wird im Rahmen von Schein und Spiegelung in Form einer Installation präsentiert. Die Installation konfrontiert die Betrachter mit den im World Wide Web geschaffenen Realitäten und kann als Spiegel unserer gesellschaftlichen Kultur gelesen werden. Den Titel Going South kann man auf verschiedene Weise interpretieren. Wörtlich übersetzt mit ‘nach Süden gehen’, bietet er schnell die Assoziation ‘nach Süden ziehen und vor der Kälte fliehen’ an. Doch in einem übertragenen Sinn ist das Flüchten weitläufiger zu verstehen: sich der Realität entziehen; sich in eine andere Realität flüchten oder eine andere erschaffen; es kann aber auch ‘Fallen eines Wertes’ bedeuten.

Mit weiteren Arbeiten von:
Veruschka Bohn - How to disappear, Performance, Fotografien | Petra Lottje - The World Summit, Video | Christiane Spatt - in disguise, Fotografien | Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

Eine Besprechung zur Ausstellung von Dr. Peter Funken finden Sie im KUNSTFORUM International, Band 254, für Juni-Juli 2018.

Thema: Allgemein, Ausstellung, Schein und Spiegelung, Vernissagen | Kommentare (0)

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 3. Runde

Montag, 12. März 2018 10:15

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelun
g, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
ab 12. Oktober 2018

Präsentation der dritten Runde:
Vernissage: Sa 31. März 2018, 19.30 Uhr / Interaktive Performance “How to disappear” von Veruschka Bohn
Ausstellung : 3.-13.4.2018, Di-Fr 14-18 Uhr

Damit die Wirkung von How to Disappear nicht beeinträchtigt wird, bittet die Künstlerin alle Besucher pünktlich zu kommen und ihr Handy vor dem Abgang ins Basement auszuschalten. Die Performance am 31.3.2018 und Installation How to disappear von Veruschka Bohn setzt Bespiegelungen und Selbstdarstellung in einen räumlichen und interaktiven Kontext.

Die Videoinstallation The World Summit von Petra Lottje verhandelt die Tradition der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, mit deren Gültigkeit ebenso heutzutage Frauen konfrontiert werden.

Die Fotarbeiten von Christiane Spatt in disguise öffnen eine breite Projektionsfläche für die Betrachter; politische Kontroversen, Genderthematiken und Getarntes können darin Platz finden.

Weitere Arbeiten von:
Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

English:
The 8th international, interdisciplinary and topic centered exhibition project of G.A.S-station
Reflection and Appearance, a Relation-Position Project.

Presentation third round: March 31st 2018, 7.30 pm / Interactive Performance “How to disappear” by Veruschka Bohn
Exhibition: 3.-13.4.2018, Tu-Fr 2-6 pm

Performance and Installation How to disappear by Veruschka Bohn
Video installation The World Summit by Petra Lottje
Photo works in disguise by Christiane Spatt

Further works by:
Edin Bajric - Spiegel Licht, Photographs | Marion Luise Buchmann - Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literature | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Science | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Photographs | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation (Reality Is Not What It Seems: The Journey to Quantum Gravity) / Relational Quantum Quantum Mechanics, Science | Julia Schewalie -  nylon#acrylic mirror, Objects | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Literaturesculpture |  Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

“The whole is not more than the sum of its parts, but something different!”

The relation-position project refers to this thesis and with its corresponding theme of appearance and reflection attempts to visualise the connection between relative references and their possibilities of interpretation via its organically growing development process.
Further infos: http://www.2gas-station.net/pages/engl/actual.html

G.A.S-station Team
Elisa Asenbaum & Thomas Maximilian Stuck
www.2gas-station.net
info@2gas-station.net
Tempelherrenstrasse 22
D-10961 Berlin
Fon. 030 221 609 312
Mob. 0160 995 78 158
Bürozeiten: Di-Fr 14-17 Uhr

Foto: Robert Schittko

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Präsentation - 1. Runde

Freitag, 9. Februar 2018 16:15

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft

Präsentation der 1. Runde mit Arbeiten von:
Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

Für unser aktuelles Projekt Schein und Spiegelung, ein RelationsPositionsProjekt, 2017/18 laden wir die Beitragenden ein, den Themenschwerpunkt aktiv mitzugestalten. Dieser organisch wachsende Prozess ist gleichzeitig auch für das Publikum zugänglich und erlebbar. In der ersten Runde haben wir nach Arbeiten gesucht, die die Thematik Schein und Spiegelung auffächern:

Michael Rohdes Arbeit legt mit seinen perspektivischen Betrachtungen der Häuser von Nietzsche und Einstein assoziative Linien zum Philosophen Nietzsche und dessen fundamentalen Kritik an der gesellschaftlichen Moral und zu Einsteins revolutionärer Sicht von Raum und Zeit. Julia Schewalies Arbeit setzt sich mit Licht und dessen Reflexionen beim Auftreffen auf Material und dessen Wahrnehmung auseinander. Edin Bajric spricht den Themenkreis Narzissmus, Schein und Das-sich-dahinter-Verbergen an. Und Helga Wimmers Arbeit öffnet mit der geschichtsträchtigen Spiegelung vom Innerer Nordbahnhof Stuttgart, einem Deportationsort tausender Bürgerinnen und Bürger jüdischer Herkunft, gesellschaftsrelevante Bereiche.

Raumansicht

Thema: Allgemein, Ausstellung, Schein und Spiegelung | Kommentare (0)

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 2. Runde

Sonntag, 28. Januar 2018 10:04

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
Eröffnung: 12. Oktober 2018

Präsentation der zweiten Runde:
Vernissage: 26. Januar 2018, 19.30 Uhr
Ausstellung : 30.1.-9.2.2018, Di-Fr 14-18 Uhr

Infoplakat

Mit Arbeiten von:

Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literatur |

Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Edin Bajri? - Spiegel und Licht, Fotografien | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Etwas auszustellen bedeutet gleichzeitig, es sichtbar zu machen. Aber wie entstehen komplexe Ausstellungen, das Schwergewicht der Thematik, die Zusammenstellung der Arbeiten und Beiträge? Den dahinter liegenden Prozess zu erahnen, ist wie das Herausschmecken der einzelnen Zutaten einer Speise, die serviert auf dem Teller liegt.

Seit nunmehr zehn Jahren entwickeln wir weit aufgefächerte Ausstellungsprojekte, und präsentieren diese über einen längeren Zeitraum. 2014 begannen wir den Prozess der Entwicklung mit dem Projekt Augustina träumt in progressius gemeinsam mit den beteiligten Künstler_innen zu dokumentieren und transparent zu machen.

Für unser aktuelles Projekt Schein und Spiegelung, ein RelationsPositionsProjekt, 2017/18laden wir die Beitragenden ein, den Themenschwerpunkt aktiv mitzugestalten. Dieser organisch wachsende Prozess ist gleichzeitig auch für das Publikum zugänglich und erlebbar. So ist es im aktuellen Ausstellungskonzept möglich, nicht nur für interessierte Besucher_innen, sondern auch für die Beitragenden noch vor der eigentlichen Eröffnung die Veränderungen und Erweiterungen durch die hinzukommenden Arbeiten und durch die im Fluss befindliche Zusammenstellung mitzuverfolgen und dadurch ein besseres Verständnis einzelner Positionen sowie ihrer Bezüge zueinander zu bekommen. Wir denken bei unseren Projekten dabei immer an die Vielfalt von Ausdrucksformen und inhaltlichen Aspekten.

Mit der Präsentation der zweiten Runde beginnt die dritte Bewerbungsrunde. Wir freuen uns auf Einreichungen, also Arbeiten, die sich auf die Thematiken der neun Arbeiten und deren Relationen beziehen.
Weiters sind wir insbesondere auf der Suche nach korrespondierenden, wissenschaftlichen Beiträgen zur Auffächerung des Themas und freuen uns über regen Besuch und einhergehenden Austausch.

Elisa Asenbaum&Thomas Maximilian Stuck

Thema: Ausstellung | Kommentare (0)

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 1. Runde

Freitag, 1. Dezember 2017 10:57

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
Eröffnung: 12. Oktober 2018

Präsentation der ersten Runde:
24.11.-5.12.2017, Di-Fr 14-18 Uhr

Mit Arbeiten von: Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Edin Bajri? - Spiegel und Licht, Fotografien | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation

Etwas auszustellen bedeutet gleichzeitig, es sichtbar zu machen. Aber wie entstehen komplexe Ausstellungen, das Schwergewicht der Thematik, die Zusammenstellung der Arbeiten und Beiträge? Den dahinter liegenden Prozess zu erahnen, ist wie das Herausschmecken der einzelnen Zutaten einer Speise, die serviert auf dem Teller liegt.

Seit nunmehr zehn Jahren entwickeln wir weit aufgefächerte Ausstellungsprojekte, und präsentieren diese über einen längeren Zeitraum. 2014 begannen wir den Prozess der Entwicklung mit dem Projekt Augustina träumt in progressius gemeinsam mit den beteiligten Künstler_innen zu dokumentieren und transparent zu machen.

Für unser aktuelles Projekt Schein und Spiegelung, ein RelationsPositionsProjekt, 2017/18 laden wir die Beitragenden ein, den Themenschwerpunkt aktiv mitzugestalten. Dieser organisch wachsende Prozess ist gleichzeitig auch für das Publikum zugänglich und erlebbar. So ist es im aktuellen Ausstellungskonzept möglich, nicht nur für interessierte Besucher_innen, sondern auch für die Beitragenden noch vor der eigentlichen Eröffnung die Veränderungen und Erweiterungen durch die hinzukommenden Arbeiten und durch die im Fluss befindliche Zusammenstellung mitzuverfolgen und dadurch ein besseres Verständnis einzelner Positionen sowie ihrer Bezüge zueinander zu bekommen. Wir denken bei unseren Projekten dabei immer an die Vielfalt von Ausdrucksformen und inhaltlichen Aspekten.

In der ersten Runde haben wir nach Arbeiten gesucht, die die Thematik Schein und Spiegelung auffächern:

Michael Rohdes Arbeit legt mit seinen perspektivischen Betrachtungen der Häuser von Nietzsche und Einstein assoziative Linien zum Philosophen Nietzsche und dessen fundamentalen Kritik an der gesellschaftlichen Moral und zu Einsteins revolutionärer Sicht von Raum und Zeit. Julia Schewalies Arbeit setzt sich mit Licht und dessen Reflexionen beim Auftreffen auf Material und dessen Wahrnehmung auseinander. Edin Bajric spricht den Themenkreis Narzissmus, Schein und Das-sich-dahinter-Verbergen an. Und Helga Wimmers Arbeit öffnet mit der geschichtsträchtigen Spiegelung vom Innerer Nordbahnhof Stuttgart, einem Deportationsort tausender Bürgerinnen und Bürger jüdischer Herkunft, gesellschaftsrelevante Bereiche.

Mit der Präsentation der ersten Runde beginnt nun die zweite Bewerbungsrunde. Wir freuen uns auf Einreichungen, also Arbeiten, die sich auf die Thematiken der fünf Arbeiten - Spiegel Schein, Vor und hinter der Zeit, nietzsche haus und einstein haus, Spiegel und Licht und nylon#acrylic mirror - und deren Relationen beziehen.
Weiters sind wir insbesondere auf der Suche nach korrespondierenden, wissenschaftlichen Beiträgen zur Auffächerung des Themas und freuen uns über regen Besuch und einhergehenden Austausch.

Elisa Asenbaum&Thomas Maximilian Stuck

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Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen 2017

Donnerstag, 18. Mai 2017 14:08

Wir freuen uns zum zweiten mal die Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa zu erhalten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der diesjährigen Jury für diese Entscheidung sowie der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Würdigung. Insbesonders möchten wir auch dem Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen danken, welches maßgeblich an der Ausgestaltung des Preises mitwirkt und seit Jahren vehement sich dafür einsetzt langfristige Strukturen zu etablieren, für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen sowie für Fördermöglichkeiten für alle Beteiligten eintritt.

Die 20 Preisträger für 2017 sind:
ACUD MACHT NEU, Archive Kabinett e.V., Art Laboratory Berlin e.V., bi`bak, CargoCult_world, Donau Ecke Ganghofer, Espace Surplus, G.A.S-station, Institut für Alles Mögliche, Kronenboden, Kurt-Kurt, La Plaque Tournante, Manière Noire, Organ Kritischer Kunst, SCOTTY e.V., SOMA Art Gallery, >top e.V. ? Verein zur Förderung kultureller Praxis, WerkStadt Berlin e.V., Zentrum für Kunst und Urbanistik (KUNSTrePUBLIK e.V.), ZONA DYNAMIC.

Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich.

Der Jury gehörten diesmal an:
Kerstin Karge, Christin Lahr, Isolde Nagel, Dr. Martin Steffens und Sencer Vardarman.

Staatssekretär Torsten Wöhlert wird die Preisverleihung am 15. September im Rahmen der Berlin Art Week vornehmen.

Mehr als 150 Projekträume und -­initiativen gibt es in Berlin. Für ein erfolgreiches Weiterbestehen ist es jetzt umso mehr notwendig die bildende Kunst mit ausreichenden Fördermitteln auszustatten. Als Beteiligte am Netzwerk werden wir uns weiterhin dafür einsetzen und engagieren.

Mit besten Grüßen
E.Asenbaum & T.M.Stuck

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Julia Grillmayr im derstandard.at über die Erzählung AUGUSTINAselbst

Donnerstag, 27. April 2017 12:55

Traumgestalten in philosophischen Krisen

Thema: Allgemein, Augustina, Lesung und Buchpräsentation, Presse | Kommentare (0)

x|y|z:RAUMPROJEKTE 2017 für Bildende Kunst und Neue Medien

Freitag, 21. April 2017 15:52

Neben der jährlichen themenspezifischen spartenübergreifenden Ausstellungsreihe der G.A.S-station ist die Projektreihe x|y|z: RAUMPROJEKT ein experimentelles Ausstellungsformat in dem Künstler_innen eine thematische Rauminstallation für den großen Ausstellungsraum entwickeln können.

Harald Köhneke
Haltestelle

Vernissage: 9. Mai 2017 – 19 Uhr
Ausstellung: 10.-30. Mai 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14-18 Do 16-20 Uhr

Haltestelle. Ein Ort, an dem man auf ein Transportmittel wartet, sei es Bus, Straßenbahn oder Zug; ein uns bekannter, wohl definierter Platz, der mit Erwartung und gezwungenem Anhalten verbunden ist. Harald Köhneke übernimmt die äußerliche Form einer typischen Bushaltestelle, entzieht ihr aber ihre Funktion, indem er sie in den Innenraum eines Kunstortes versetzt. Das Bauwerk, welches maßgetreu einer üblichen Haltestelle entspricht, wirkt im Innenraum viel größer und teilt diesen in zwei Hälften. In der Rückwand befindet sich eine Tür, die als Durchgang in die hintere „Haltehemisphäre“ fungiert.
Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Baumaterial als silbrig lackierte Vierkanthölzer und transparente Plastikfolie. Details wie Abstandshalter zu den Rahmen, Dach und Boden unterstreichen die Anmutung der gewohnten Haltestelle.

Warten auf was?
Fasst man die Halte-Stelle weiter, kann man sie auch als Ort, an dem es erlaubt ist anzuhalten, deuten; ein Platz, der eine Spanne Zeit gibt, sich aus dem getriebenen Alltagstun auszuklinken, falls man sich nicht mit anderem Geklicke ablenken möchte.
Maß nehmen zum Anhalten oder Frei-Zeit. Durch den Kunstkontext der üblichen Funktion enthoben, gibt die Installation dem Besucher Gelegenheit zum Anhalten, zur Reflexion, gegebenenfalls sogar in Bezug auf das eigene Leben. Harald Köhneke schafft mit dieser Raumintervention einen meditativ anmutenden Platz, der eine Aufforderung ausspricht.

Dies spiegelt sich auch in der dazugehörigen Installation vor dem Fenster der G.A.S-station wieder. Dieser etwas eigenwillige Halteplatz im öffentlichen Raum weist zwar auch alle Merkmale einer Haltestelle auf, doch ist er merkwürdig gestaucht, in seiner Breiten auf nur 120 Zentimeter gequetscht. Doch bietet diese Halte-Stelle für eine Person Platz, Überdachung, die Möglichkeit sich anzulehnen und Schutz. Drinnen auf der Rückwand ist an Stelle des Fahrplans ein Schild angebracht.

Thema: Ausstellung, Eröffnung, Vernissagen, x|y|z:Raumprojekte | Kommentare (0)

x|y|z:RAUMPROJEKTE 2017 für Bildende Kunst und Neue Medien

Freitag, 31. März 2017 7:29

Neben der jährlichen, themenspezifischen, spartenübergreifenden Ausstellungsreihe der G.A.S-station ist die Projektreihe x|y|z: RAUMPROJEKT ein experimentelles Ausstellungsformat in dem Künstler_innen eine thematische Rauminstallation für den großen Ausstellungsraum entwickeln können.

Stephan Groß
lift me up / sink or swim

Vernissage: 4. April 2017 - 19 Uhr
Ausstellung: 5.-25. April 2017

Der Titel des Raumprojekts ist gleichzeitig der Ausgangspunkt sowie auch der Liedtext der Soundkomposition von Stephan Groß. “Lift me up / sink or swim” ist ein Kanon, ein Auf und Ab dieser Phrase, die sich wie eine lyrische Paraphrase mit dem Assoziationsfächer von alten Weisheiten, moralischen Vorstellungen von Gut und Böse bis zur unausgesprochenen Forderung des heutigen gesellschaftlichen Raums auseinandersetzt.

Die verschiedenen Gesangsspuren werden im Loop über vier Lautsprecher wiedergegeben, die symmetrisch an den Wänden verteilt sind. Leichte Variationen und Harmonieverschiebungen erzeugen ein Klangbild, das beruhigend wie auch beschwörend bittend klingt. Das Gebet ist von einer Notsituation nicht so weit entfernt.

Stephan Groß arbeitet hauptsächlich mit Licht und Ton und spricht diametrale Emotionen an.

Thema: Ausstellung, Eröffnung, Vernissagen, x|y|z:Raumprojekte | Kommentare (0)

G.A.S-station präsentiert eine Reise durch die Erzählung von Elisa Asenbaum

Montag, 6. März 2017 8:50

Das Buch
AUGUSTINAselbst

30.3.2017 - 19.30 Uhr (Um Voranmeldung wird gebeten)
Elisa Asenbaum (Autorin und Raumkonzept) | Wolfgang Grossmann (Schauspieler) | Ina Krauß (Sprecherin) | Christiane Spatt (Objekt und Szenenbild) | Thomas Maximilian Stuck (Ton und Konzeption).

Wer ist Augustina?
In einem Sinne ist sie die Protagonistin einer Erzählung; eine Reisende durch Realität und Traum, die auf abenteuerliche Weise Innenwelt und Außenwelt durchleuchtet. Doch Augustina lässt sich nicht zwischen zwei Buchdeckeln einschließen. Künstler, Denker und Kreative haben sich schon vor dem Erscheinen des Buches von ihren Träumen inspirieren lassen.

Nun findet erstmals auch eine Buchpräsentation in Berlin statt. Der Schauspieler Wolfgang Grossmann liest Ausschnitte aus der humorvollen Fiktion, die durch Wendungen, Stilbrüche und verblüffende Verknüpfungen von Inhalten überrascht.

Das Buch von Elisa Asenbaum
AUGUSTINAselbst. Eine Erzählung mit kontextuellen Spuren im Netz, erschienen im Passagen Verlag.

Thema: Lesung und Buchpräsentation | Kommentare (0)