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Arnold Reinisch
„Desperate Housewives – Carmen“ stammt aus der ständig in Erweiterung befindlichen Werkgruppe Resurr€©tion. Resurr€©tion ist eine ironisch-zynische Paraphrase auf biogenetische Forschung und Entwicklung. In Arnold Reinischs Arbeiten erscheinen Haushaltsgeräte und andere Maschinen als biomorphe Wesen und nehmen individuelle Züge an. Die hier gezeigte Carmen trägt ein Tatoo, das beliebte Hirschgeweih, auf ihren Lenden und lehnt nach vollbrachter Saugarbeit an der Tapete. Er wurde 1962 in Graz geboren. Ausstellungstätigkeit seit Beginn der 90er-Jahre mit Einzelausstellungen und Beteiligungen in Österreich, Deutschland, Frankreich, Holland, Slowenien, Ungarn und Israel, zuletzt in Berlin, Wien und Leibnitz. |
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| Desperate Housewifes-Carmen, 2009, Foto aus der Werkgruppe Resurr۩tion, 40 x 30 cm |
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Marko Zink
In der Serie “Schwimmer“, die Marko Zink 2004 gestartet hat, gelingt es dem Künstler, unbelebte Materie zu beleben: Aus einem Ding wird ein Subjekt. Das Wasser schafft sozusagen das Volumen der Kleider, die er im Meer treiben lässt: leicht, schwerelos und zeitlos. Ausstellungen bei Galerie Lisi Hämmerle/AUT: “wer’s glaubt“, 2009; Museum of New Arts/US: “austria for beginners“, 2009; Galerie Michaela Stock/AUT: “es ist so“, 2008; Galerie Michaela Stock/AUT: “hybrid und muse“, 2009; Galerie Westlicht/AUT: “camera auction“, 2009; ViennaArtFair/AUT, 2009. |
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| Aus der Serie Schwimmer, sporthose, 2009, Foto prints auf Diasec, 70 x 45 cm | ||
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Yikui (Coy) Gu
Yikui’s (Coy’s) work approaches the the word thing by it’s sexual significance and multi-layered meaning – that is to say, the usual omission of mentioning the proper terms like penis, cock, male gender a.s.o… be it because of a taboo or simply because of the difficulticy to find an appropriate word. The general term thing – big deal! Are we talking about an it? An object? An odd thing this filthy thing. The main thing is, it’s a good thing – becomes signifier of the particular. He studied Fine Arts at the Long Island University (BA) and at the Pennsylvania Academy of the Fine Arts (MA). |
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| Black where it matters, 2010, digitally manipulated photograph, Alu-Dibond, 50 x 25 cm |
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Draga Jovanovic
wurde 1977 in Serbien geboren. Sie studierte an der Universität Novi Sad (Academy of Fine Arts) und schloss mit Bachelor in Malerei, Zeichnung, Bildhauerei und Grafik 1999 ab. Ihr Diplom für Malerei, Photografie und Video machte sie dann in Deutschland an der Kunsthochschule Kassel und assistierte von 2002-2003 bei Prof. Kurt Haug. Danach verließ Jovanovic Europa, um in Toronto (Kanada) zu leben und zu arbeiten. Draga Jovanovic hat an verschiedensten Projekten und internationalen Ausstellungen in Serbien, Griechenland, England, Deutschland, Portugal, Irland, Montenegro, Bulgarien, Kanada, USA, Mexiko u.a. teilgenommen. Für ihre Arbeiten verwendet sie verschiedene mediale Mittel, Malerei, Photographie und Video und kombiniert sie mit Text, der als politisches oder philosophisches Statement fungiert. Häufig wählt sie das Stilmittel Portrait, aber nicht um ein Abbild von einer Person zu schaffen, sondern vielmehr um einzudringen; einzudringen in die Person, die eine Verkörperung des Lebens, des Seins darstellt. |
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| Draga Jovanovic (SRB), „Your self is a reflection of myself“, 2012 zwei Fotos, je 65 x 43 cm, gerahmt Aluminium, Glas, je 80 x 60 cm |
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Johannes Booz Portraits von arbeitslosen Jugendlichen für die „Jugendhilfe Köln“. 5 Jahre Kunststudent, 15 Jahre art director, 25 Jahre Fotograf. |
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| Mit dem Rücken zur Wand, 2005, Fotos je 100 x 130 cm, Deutschland |
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Thomas Born Mediendesigner und Medienkünstler, befasst sich u.a. mit den Bestimmungen des menschlichen Körpers in seinen Bezügen zur wachsenden Mediatisierung unserer Welt. Dabei bildet die Untersuchung der Eigenwahrnehmung und ihre visuelle Transformation ins Bildmediale einen besonderen Schwerpunkt. In diesem Kontext ist u.a. auch Chen Taijiquan ein Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit. Atelier Medienkunst zusammen mit Anna Elisa Heine seit 1980. Thomas Born lehrt seit 20 Jahren in Design und Kunst an deutschen Hochschulen, seit 1995 Multimedia/Digitale Medien und Fotografie an der HTW Berlin. |
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| Bambangs Qigong, 73 x 42 cm Pigment-Inkjet-Druck Edition bildo /8‘/5‘ |
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Ronald Hakel
lebt und arbeitet in Wien. „Kates glowing room“ beschäftigt sich mit der Exposition von Intimität und Privatheit, dem zur Schau stellen dessen was im Regelfall versteckt, vor fremden Blicken geschützt und nur speziellen, das Vertrauen der Person genießenden Menschen offenbart wird. Couch aus der Serie Kates glowing room. |
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| Couch, 2008, aus der Serie „Kates glowing room“, 200×150 cm, C-PRINT | ||
Am Kipppunkt von Mikro- zu Makrokosmos: 100 Entscheidungen in 6 Minuten, 2009, Mixed Media, Installationsansicht mit Aktionsvideo 3:00 min, 4 dig. Prints auf Alu-Dibond je 45 x 60 cm |
Elisa Asenbaum & Tomax Die Künstler thematisieren in der Arbeit die Dynamik einer Entscheidung. Was gibt den Ausschlag für ein klares Ja oder Nein? Welche Dynamiken sind am Werk bis es zu einem eindeutigen Ja oder Nein kommt? Anzunehmen ist, dass es ein sehr komplexer Vorgang sein muss, an dem viele Faktoren bis in die kleinste Mikroebene beteiligt sind. Entscheidungen zu treffen, ist eine überlebensnotwendige Handlungsstrategie für jedes Lebewesen.Elisa Asenbaum studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien. Ihre Arbeit führte sie in die Auseinandersetzung mit verschiedensten Medien. Malerei, Grafik, Raum- und Klanginstallationen, Musik- und Schreibprojekte, Video, Aktionskunst, Performances im öffentlichem Raum sowie Gemeinschaftsprojekte. 2008 Mitgründerin der G.A.S-station in Berlin. Tomax (Thomas Maximilian Stuck), 1961 in Österreich geboren, Autodidakt. Beschäftigt sich künstlerisch mit visuellen und digitalen Medien: Computer, Fotografie, Internet, Malerei, Ton, Sampler und Video. Gemeinsame Projekte mit Elisa Asenbaum ab 1986. Seit 1998 unter dem Namen G.A.S (Grafic Art & Sound) Entwicklungen künstlerischer Projekte sowie Umsetzung grafischer und webbasierender Konzepte. 2008 Mitgründer der G.A.S-station in Berlin. |
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