Beitrags-Archiv für die Kategory 'Vernissagen'

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 4. Runde

Donnerstag, 31. Mai 2018 12:36

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelun
g, ein Relationspositionsprojekt

Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
ab 12. Oktober 2018

Präsentation der vierten Runde:
Vernissage: 9. Juni 2018, 19.30 Uhr
Ausstellung : 9.-22.6.2018, Di-Fr 14-18 Uhr

und nach Vereinbarung

Caslav Brukner - Quantum causality. Experimental verification of an indefinite causal order (Giulia Rubino, Lee A. Rozema, Adrien Feix, Mateus Araujo, Jonas M. Zeuner, Lorenzo M. Procopio, Caslav Brukner, Philip Walther), Wissenschaft (Fachartikel, Plakat-Objekt).
Der theoretische Physiker, Caslav Brukner, beschäftigt sich mit informationstheoretischen Grundlagen der Quantenmechanik sowie mit Kausalität in Gravitation und Quantenphysik. Im Artikel Quantum causality von 2014 beschreibt er spezielle Situationen, in denen die kausale Ordnung und somit auch die Zeitabfolge der Ereignisse nicht eindeutig definiert sind.
2017 gelang es in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen einen solchen quantenmechanischen Zustand in einem Experiment zu realisieren. Somit wurde erstmals bestätigt, dass es in der Realität Situationen gibt, in denen die kausale Ordnung, Abfolge weder eindeutig noch fix festgelegt ist.

Stephan Groß - Beats, Animierter Videoloop (Musik: Alfred Banze)
Beats ist aus Bildelementen verschiedener Kontexte – aus Technik, politischem Weltgeschehen und Freizeitkultur collagiert. Durch die nahtlose Verschmelzung von Bildmaterial aus verschieden Quellen in einer fast standbildartigen Komposition entsteht Irritation und regt zum Nachdenken an. Der Titel Beats ist zweideutig und kann auch als Schläge gelesen werden.

Dominic Gagnon - Going South/part 4: Dear haters, Videoinstallation
Der Künstler hat sich dem Leitgedanken, Filme ohne Kamera zu machen, verschrieben und begibt sich auf die Jagd im World Wide Web, um geeignetes Filmmaterial für seine Arbeiten zu sammeln. Part 4: Dear haters aus dem Film Going South wird im Rahmen von Schein und Spiegelung in Form einer Installation präsentiert. Die Installation konfrontiert die Betrachter mit den im World Wide Web geschaffenen Realitäten und kann als Spiegel unserer gesellschaftlichen Kultur gelesen werden. Den Titel Going South kann man auf verschiedene Weise interpretieren. Wörtlich übersetzt mit ‘nach Süden gehen’, bietet er schnell die Assoziation ‘nach Süden ziehen und vor der Kälte fliehen’ an. Doch in einem übertragenen Sinn ist das Flüchten weitläufiger zu verstehen: sich der Realität entziehen; sich in eine andere Realität flüchten oder eine andere erschaffen; es kann aber auch ‘Fallen eines Wertes’ bedeuten.

Mit weiteren Arbeiten von:
Veruschka Bohn - How to disappear, Performance, Fotografien | Petra Lottje - The World Summit, Video | Christiane Spatt - in disguise, Fotografien | Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

Eine Besprechung zur Ausstellung von Dr. Peter Funken finden Sie im KUNSTFORUM International, Band 254, für Juni-Juli 2018.

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x|y|z:RAUMPROJEKTE 2017 für Bildende Kunst und Neue Medien

Freitag, 21. April 2017 15:52

Neben der jährlichen themenspezifischen spartenübergreifenden Ausstellungsreihe der G.A.S-station ist die Projektreihe x|y|z: RAUMPROJEKT ein experimentelles Ausstellungsformat in dem Künstler_innen eine thematische Rauminstallation für den großen Ausstellungsraum entwickeln können.

Harald Köhneke
Haltestelle

Vernissage: 9. Mai 2017 – 19 Uhr
Ausstellung: 10.-30. Mai 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14-18 Do 16-20 Uhr

Haltestelle. Ein Ort, an dem man auf ein Transportmittel wartet, sei es Bus, Straßenbahn oder Zug; ein uns bekannter, wohl definierter Platz, der mit Erwartung und gezwungenem Anhalten verbunden ist. Harald Köhneke übernimmt die äußerliche Form einer typischen Bushaltestelle, entzieht ihr aber ihre Funktion, indem er sie in den Innenraum eines Kunstortes versetzt. Das Bauwerk, welches maßgetreu einer üblichen Haltestelle entspricht, wirkt im Innenraum viel größer und teilt diesen in zwei Hälften. In der Rückwand befindet sich eine Tür, die als Durchgang in die hintere „Haltehemisphäre“ fungiert.
Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Baumaterial als silbrig lackierte Vierkanthölzer und transparente Plastikfolie. Details wie Abstandshalter zu den Rahmen, Dach und Boden unterstreichen die Anmutung der gewohnten Haltestelle.

Warten auf was?
Fasst man die Halte-Stelle weiter, kann man sie auch als Ort, an dem es erlaubt ist anzuhalten, deuten; ein Platz, der eine Spanne Zeit gibt, sich aus dem getriebenen Alltagstun auszuklinken, falls man sich nicht mit anderem Geklicke ablenken möchte.
Maß nehmen zum Anhalten oder Frei-Zeit. Durch den Kunstkontext der üblichen Funktion enthoben, gibt die Installation dem Besucher Gelegenheit zum Anhalten, zur Reflexion, gegebenenfalls sogar in Bezug auf das eigene Leben. Harald Köhneke schafft mit dieser Raumintervention einen meditativ anmutenden Platz, der eine Aufforderung ausspricht.

Dies spiegelt sich auch in der dazugehörigen Installation vor dem Fenster der G.A.S-station wieder. Dieser etwas eigenwillige Halteplatz im öffentlichen Raum weist zwar auch alle Merkmale einer Haltestelle auf, doch ist er merkwürdig gestaucht, in seiner Breiten auf nur 120 Zentimeter gequetscht. Doch bietet diese Halte-Stelle für eine Person Platz, Überdachung, die Möglichkeit sich anzulehnen und Schutz. Drinnen auf der Rückwand ist an Stelle des Fahrplans ein Schild angebracht.

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x|y|z:RAUMPROJEKTE 2017 für Bildende Kunst und Neue Medien

Freitag, 31. März 2017 7:29

Neben der jährlichen, themenspezifischen, spartenübergreifenden Ausstellungsreihe der G.A.S-station ist die Projektreihe x|y|z: RAUMPROJEKT ein experimentelles Ausstellungsformat in dem Künstler_innen eine thematische Rauminstallation für den großen Ausstellungsraum entwickeln können.

Stephan Groß
lift me up / sink or swim

Vernissage: 4. April 2017 - 19 Uhr
Ausstellung: 5.-25. April 2017

Der Titel des Raumprojekts ist gleichzeitig der Ausgangspunkt sowie auch der Liedtext der Soundkomposition von Stephan Groß. “Lift me up / sink or swim” ist ein Kanon, ein Auf und Ab dieser Phrase, die sich wie eine lyrische Paraphrase mit dem Assoziationsfächer von alten Weisheiten, moralischen Vorstellungen von Gut und Böse bis zur unausgesprochenen Forderung des heutigen gesellschaftlichen Raums auseinandersetzt.

Die verschiedenen Gesangsspuren werden im Loop über vier Lautsprecher wiedergegeben, die symmetrisch an den Wänden verteilt sind. Leichte Variationen und Harmonieverschiebungen erzeugen ein Klangbild, das beruhigend wie auch beschwörend bittend klingt. Das Gebet ist von einer Notsituation nicht so weit entfernt.

Stephan Groß arbeitet hauptsächlich mit Licht und Ton und spricht diametrale Emotionen an.

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Augustina träumt Vernissagebilder

Dienstag, 13. Oktober 2015 8:35

Weitere Schnappschüsse freundlicherweise von Harald Hofer zur Verfügung gestellt.

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Augustina träumt Vernissage

Montag, 12. Oktober 2015 8:13

Schnappschüsse von der Vernissage vom 9. Oktober 2015 freundlicherweise von Pantea Lachin zur Verfügung gestellt.
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Kommendes Projekt

Montag, 21. September 2015 19:18

7. internationales, themenspezifisches und sparten-
übergreifendes Ausstellungsprojekt
Augustina träumt - in progressius 2014-2016
27 Positionen aus Kunst und Wissenschaft
im Kontext zu literarischem Text
Ausstellung: 10. Oktober 2015 - 5. Februar 2016
Di-Fr 14-18 Uhr Sa 14-17 Uhr

Vernissage: 9. Oktober 2015, 18.00 Uhr
Whathappensnext-Ensemble Berlin: Musicalia augustina
Thomas Grill: World construction, variation: here-hear-there (for augustina)
Partizipative Klangperformance.

Sa. 10.Okt. 2015, 15-17 Uhr
Kinderführung durch die Ausstellung im Rahmen des KinderKulturMonat Berlin.

AUGUSTINAselbst. Das literarische Werk liegt im Verborgenen, analog einem ausgedehnten Myzel, welches im Untergrund die künstlerischen Arbeiten miteinander verbindet. An verschiedenen Stellen sind transformative, künstlerische Werke verschiedenster Sparten empor geschossen. Überraschende Parallelwelten aus Kunst und Wissenschaft werden zur Entfaltung kommen, die sich mit einzelnen Facetten der Erzählung auseinandersetzen.

Insight Augustina träumt

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ONE NIGHT STAND series

Donnerstag, 27. November 2014 10:01

Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen
in Kooperation mit den KW Institute for Contemporary Art:

ONE NIGHT STAND #3
Errant Bodies/General Public
“reality is a very strong move”

Donnerstag, 11.12.14, 19 Uhr

Ort: Chora, KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69, 10117 Berlin

Eintritt: 3 €

Web: www.projektraeume-berlin.net/one-night-stand/

Errant Bodies und General Public gestalten gemeinsam einen Abend im Exil mit Performances und Werken, die den Begriff von Performance benutzen. Wahlverwandschaften werden eine Rolle spielen, Beziehungen ebenso wie erweiterte Netzwerke, politisches Handeln, Musik und stumme Interventionen.

ONE NIGHT STAND ist ein Projekt der KW Institute for Contemporary Art und dem Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen. Die Kooperation möchte die Vielfalt und Qualität der Berliner Projekträume einem breiteren Publikum zugänglich machen. Die Partner laden regelmäßig einzelne oder mehrere unabhängige Projekte ein, auf den institutionellen Kontext zu reagieren und sich in einen Dialog mit diesem zu begeben: Interventionen, Performances, Lesungen, Gespräche und Vorführungen werden mit Blick auf diesen kooperativen Rahmen entwickelt. Die Serie ist so als ein experimenteller, offener Ort der Begegnung angelegt.

ONE NIGHT STAND series:
Koordination: Matthias Mayer, Tiny Domingos
Kontakt: ons@projektraeume-berlin.net

Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen
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www.projektraeume-berlin.net
contact@projektraeume-berlin.net

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xyz:Raumprojekt 7#, Jungle Concrete - Burchard Vossmann

Mittwoch, 13. August 2014 15:15

Ein paar Eindrücke von der Vernissage vom 8.8.2014.
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x|y|z:Raumprojekt #7

Mittwoch, 6. August 2014 9:00

Nach langer Vorbereitungszeit ist es nun bald soweit und die Ausstellung Jungle Concrete, Burchard Vossmann wird am Freitag gemeinsam mit einem Live DJ-set mit Wolfgang Grossmann (Willy Bravo) eröffnet und würden uns über regen Besuch freuen.
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x|y|z:Raumprojekt - #7

Montag, 30. Juni 2014 17:52

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Burchard Vossmann - Jungle Concrete
Vernissage: 8. August 2014, 19 Uhr
Ausstellung: 12.8.-26.9. 2014 Di-Fr 14-19 Uhr

Bei x|y|z:Raumprojekt - Jungle Concrete in der G.A.S-station dehnt der Künstler seine Arbeitsweise erstmals auf den ganzen Raum aus. Als Ausgangsmaterial dienen die originalen Vinylplatten des legendären Clubs “Dschungel” in Berlin. In dem Raumprojekt hat Vossmann mit Teilen diesen Materials (etwa 500 Cover, aber auch Vinylplatten) gearbeitet.

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