Beiträge vom Juni, 2016

4. internationaler Videotag

Donnerstag, 23. Juni 2016 8:44

4. internationaler Videotag für Kurzfilme und Filme aus den bereichen Animation und experimenteller Film

25. Juni 2016 - 18.30 Uhr

Mit Filmen von:
Anne-Theresa Wittmann | Beate Spitzmüller | Brit Bunkley | Draga Jovanovic | Edin Bajric | Elisa Asenbaum | Herbert Christian Stöger | Isabella Gresser | Nicky Miller | Siegfried A. Fruhauf

Wir freuen uns den 4. internationalen Kurz- und Langfilm-Videotag 2016 mit Beiträgen aus den Bereichen Animation und experimenteller Film am 25. Juni präsentieren zu können. Diesmal haben wir zehn sehr interessante Beiträge ausgewählt, die thematisch ganz verschieden sind, doch zeichnen sie sich alle durch spezielle künstlerische Ästhetik und Stringenz aus.

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x|y|z:RAUMPROJEKT (für Augustina) für Bildende Kunst und Neue Medien

Dienstag, 7. Juni 2016 8:45

DREAMING OF SHOPPING - TERRORRAUM, 2016
Albert Markert
Ausstellung: 8.-21. Juni 2016
Die Rauminstallation DREAMING OF SHOPPING - TERRORRAUM thematisiert das interdependente Zusammenspiel zwischen Terror und Terrorangst, Konsum und Konsumverzicht, Intimsphäre und Intimitätsverlust in den sozialen Medien.

Albert Markert nahm als Inspirationsfunken für seine Arbeit aus der Geschichte von AUGUSTINAselbst eine Textstelle, in der die Protagonistin in ihrem Traum mit “Nachrichten” aus unserer Realität konfrontiert wird. Diese stellt sich aus dem Blickwinkel ihrer Traumwelt als erschreckende, wild vermixte Informationsflut dar, die sich unmittelbar zu manifestieren droht.

“Nach Kata richten aus aller Welt strophen Un Morde fälle Kriege Finanz Spek krisen takeln Terror Macht Um anschläge schwung Millionen Verkäufe käufe Umwelt An katas gebote trophen Skan Klatsch dale Intim Makel sphäre Revolte nieder makellos Meist Best besuchte seller Cosy Posi Fleisch Windeln bringst lieber die langen sicher als die kappen ist sicher Doping für das müssen Sie die Haare haben Werbung gegen einer zahlt Realität zwei fahren das Wichtigste in Millionen Kürze …”
Aus AUGUSTINAselbst

Markert transponiert diesen Aspekt zurück und konkretisiert dies anhand von sozialen Medien im Netz. Aus Internet-Foren (Gaza-Info und Anonymous Deutschland) sammelte er verschiedenartigste Kommentare zum gesellschaftspolitischen Geschehen sowie zu vermeintlichen Verbrechen und verarbeitete diese zu fragmentierten, gemixten Tonspuren. Video, Papierarbeiten, performative Elemente, Mixed Media und Ton sind Teil der Rauminstallation.

Mit DREAMING OF SHOPPING - TERRORRAUM stellt der Künstler eine Collage in den Raum, die über eigendynamische Prozesse der Angst und des Hasses, der Sehnsucht und Projektion sowie der Fremdenfeindlichkeit im Allgemeinen in spielerischer, lyrischer und ironischer Weise reflektiert.

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