Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

+ Zwischen Freiheit und Diktatur | die Wand

Mittwoch, 25. November 2020 9:03

Das 9. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt 2020.

11 Jahre kunsT und impulS in der G.A.S-station Berlin
+ Zwischen Freiheit und Diktatur | die Wand

Matthias Fitz
a beautiful thing, 2019

Videoinstallation, 8:09 loop

Eröffnung: Mi. 2.12.2020, 14 Uhr
Ausstellung: 2.-18.12.2020
Öffnungszeiten: Mi/Do/Fr 14-18 Uhr

Das experimentelle, narrative Video zeigt Donald Trump in einem verfremdeten Setting. Das dokumentarische Filmmaterial eines Auftrittes des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist in rhythmische Sequenzen zerlegt und neu zusammengestellt, wobei die Bewegungsabläufe verlangsamt gezeigt werden.
Die Farben grell bunt und das Bild mit verschiedensten Störelementen versehen erzeugen eine spezielle Ästhetik, sodass die aneinander gereihten Sequenzen an expressionistische Momente im Digitalen erinnern. Trump’s öffentliche Auftritte sind meist mit einem theatralischen Wirkungspotential gespickt. In a beautiful thing ist der ‘Star’ Donald Trump in den choralen Gesang eines Rolling Stones Songs (den der Präsident häufig für seine Auftritte verwendete) eingebettet, doch kontrastiert Fitz seinen Auftritt mit philosophischen Inhalten über das Sein und die Vergänglichkeit.
Texte von Rainer Maria Rilke unterfüttern und tragen das visuelle Geschehen, man hört Offstimmen, die Auszügen aus Schriften des 1926 verstorbenen Dichters Rainer Maria Rilke vortragen. Rilke, ein hochsensibler Dichter, besaß die Kunst mit der Sprache in seinen Gedichten und lyrischen Texten sehr fühlbar an emotionale und spirituelle Inhalte heranzukommen.

“Betrachtet man die aktuelle weltpolitische Situation mit etwas Abstand erzeugt dieser Blick das Gefühl einer gewissen Seltsamkeit. Menschen und Dinge befinden sich in Ordnungen und Positionen die befremdlich wirken.”

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+ Zwischen Freiheit und Diktatur | die Wand

Donnerstag, 21. Mai 2020 14:28

Stephanie Hanna zu Thun und Lassen
Gegenwartsverstopfung: Das Plastik starrt zurück, 2020

Installation 500 x 290 cm, ca. 70 Kisten je 30 x 40 x 12 cm
Assemblagen aus Verpackungsmaterialien und Konsumresten, diverse Kleber

Beginn/Eröffnung: Fr. 5. Juni 2020, 18-20 Uhr
Ausstellung: 5.-27.6.2020
Öffnungszeiten: Mi./Do./Fr. 14-18 Uhr

Stephanie Hanna zu Thun und Lassen Arbeiten beschäftigen sich mit sozialen Umraum und eingebürgerten Gewohnheiten unserer Konsumgesellschaft und deren Machtverhältnissen.

In der Installation Gegenwartsverstopfung: Das Plastik starrt zurück 2020 zur Thematik Freiheit und Diktatur I die Wand pflastert die Künstlerin die Wand mit multifunktionalen Kisten und verwandelt diese zu Schaukästen für an die 70 Assemblagen. Zum Teil finden sich in den Einzelbühnen noch Spuren der Etiketten; verschiedenste Verpackungsmaterialien, Fundobjekte, Teilstücke aus Kunststoff, kleine Objekte aus Plastik sind zu Formen, Figuren umgearbeitet, die wie lebendig mit Augen versehen, einen anstarren. In manchen Kisten sind auch Textelemente und absurd kombinierte Gegenstände zusammengestellt, die mit anspielendem Humor kleine Szenen formen.

****

Wegen der aktuell schwierigen Situation mussten wir einige Veränderungen am laufenden Projekt und dem geplanten Programm vornehmen, doch freuen wir uns sehr, nun wieder die nächste Ausstellung ankündigen zu können.

Vernissagen und Veranstaltungen sind zur Zeit leider noch nicht möglich, aber Ausstellungsbesuche. Damit der Besuch für alle sicher und so angenehm wie möglich erfolgen kann, werden wir die aktuellen Hygienevorschriften und die Kontakteinschränkungen sehr beachten: Beim Betreten der Ausstellungsräume bitten wir einen Nasen-Mund-Schutz zu tragen und mindestens 1,5 m Abstand zu andern Besuchern, die nicht im selben Haushalt wohnhaft sind, zu halten.
Es können sich maximal 6 Personen gleichzeitig in unseren Ausstellungsräumen aufhalten, damit der Mindestabstand eingehalten werden kann. Es können auch gerne zusätzlich zu den Öffnungszeiten der Ausstellung Einzelbsuche vorreserviert werden. Eine kurze e-Mail zur Voranmeldung an uns dazu genügt.

Wir wünschen alles Gute, bleiben sie gesund und wir würden uns über einen regen Ausstellungsbesuch freuen.

Mit lieben Grüßen
Elisa & Thomas

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COVID-19-Virus (Coronavirus) - Veranstaltungspause

Dienstag, 28. April 2020 6:57

Aufgrund der aktuellen Umstände im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus (Coronavirus) und deren Auswirkungen für uns alle, finden vom 14. März bis vorerst 1. Juni 2020 keine Veranstaltungen in der G.A.S-station statt. Wir müssen deshalb unser Programm für die kommenden Monate überarbeiten und werden laufend hier über den aktuellen Stand informieren.

Wir wollen trotz schwieriger Umstände so mit Ihnen in Kontakt bleiben, hoffen auf gesundere Zeiten und bleiben Sie wohlauf.

Mit lieben Grüßen
G.A.S-station-Team
Elisa & Thomas

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11 Jahre kunsT und impulS in der G.A.S-station Berlin

Donnerstag, 12. März 2020 8:28

Das 9. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt 2020.

11 Jahre kunsT und impulS in der G.A.S-station Berlin
+ Zwischen Freiheit und Diktatur | die Wand
bis 9. Oktober 2020

2007 schrieben wir unsere Ideale und Ziele in Form von Intentionen nieder und veröffentlichten diese auf unserer Website. Nun, zwölf Jahre später, wollen wir einen Ein- und Überblick der 11 Jahre Ausstellungszeit und deren Entwicklung geben. Die Publikationen der Werke der über 350 Kunst-, Literatur- und Wissenschaftsbeitragenden werden auf raumfüllenden, großen Objekten präsentiert, wobei sich unsere Publikationen in dreidimensionale Objekte verwandeln werden. Alle Beitragenden dieser 11 Jahre werden im Laufe des Jahres in dieser speziellen Präsentation nochmals gezeigt und auch eingeladen sich bei den Veranstaltungen zu beteiligen und mit uns zu feiern!

Die Aufschlüsselung unseres kryptischen Keims – dieser absurde Satz, den wir in unserer letzten Ausschreibung mehrmals mitgeschickt haben „Aufgrund der Veränderung in der Gesellschaft sowie in der G.A.S-station Berlin geht Herr Stuck in die Freiheit und Frau Asenbaum wird zur Diktatorin“ – dient als neuer Impuls für einen künstlerischen Diskurs.

Wir wollen eine Auseinandersetzung mit den Antipoden Freiheit und Diktatur auch im übertragenem Sinne anregen. Dabei sind nicht nur die politischen Aspekte und die Gratwanderung zwischen Freiheit und diktatorischem Vorgehen sowie auch der Handlungsspielraum in demokratischen Systemen, die der Freiheit der Marktwirtschaft unterliegen, gemeint, sondern auch eine Reflexion über eigene Wünsche zur Diktion und die Anpassung von Denkgewohnheiten und Vorgangsweisen insbesondere im künstlerischen Schaffen an die gegebenen gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen.

Im Rahmen dessen startet der Zyklus Zwischen Freiheit und Diktatur | die Wand.

Ab November 2019 bekommen nun, nach der offenen Ausschreibung und der Auswahl, acht Künstler*innen jeweils für 14 Tage freie Hand, die Wand zwischen Freiheit und Diktatur zu gestalten. Der Zyklus läuft bis in den Herbst 2020.

Wolfgang Neipl - Ralf Tekaat - Harald Köhneke
Sa. 29.02.-13.3.2020, Olliver Orthuber
Sa. 28.03.-09.4.2020, Matthias Fitz + Schwerpunkt Video
Sa. 25.04.-08.5.2020, Schwerpunkt Literatur
Sa. 30.05.-12.6.2020, Schwerpunkt Wissenschaft
Sa. 27.06.-10.7.2020, Stephanie Hanna
Sa. 25.07.-7.8.2020, Gisela Weimann
Sa. 26.09.-09.10.2020, Albert Markert

Öffnungszeiten zu den Ausstellungen: Do 16-19 Uhr, Fr 16-20 Uhr, Sa 17-22 Uhr

Thema: Allgemein, Ausstellung, zFuD | Kommentare (0)

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - Was wissen wir über die Realität? / Wissenschaftsvortrag und Führung von Harald Hofer | Spot an, Klang! Klanginstallation von Jana Debrodt

Donnerstag, 17. Januar 2019 15:08

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.
Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
Ausstellung: 16.10.2018-22.2.2019
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr
Ausstellungskatalog: € 47,-

29.1.2019
18:15 - 19 Uhr Was wissen wir über die Realität? / Wissenschaftsvortrag und Führung
von Harald Hofer

Möglicherweise sind weit mehr ‘Fakten’ über die Welt, nur Fakten in Bezug zu einen Beobachter - nur relational und nicht absolut wahr. Die Geschwindigkeit eines Autos ist sein solches relationales Faktum, welche nur in Bezug zu einem weiteren Körper bestimmt werden kann. Die Arbeit von Carlo Rovelli ist ein Versuch die Quantenphysik relational zu interpretieren. Wäre sie korrekt, so würden alle Zustände einen solchen relationalen Charakter erhalten.

Kausalität ist ein tief verwurzeltes menschliches und auch naturwissenschaftliches Konzept. Aktuelle Forschungsarbeiten rund um den Quantenphysiker Caslav Brukner, weisen darauf hin, dass es in der Natur Prozesse gibt, für die das einfache Ursache-Wirkungs-Modell als Beschreibung nicht mehr ausreicht und seltsame Überlagerungen von Ursache und Wirkung zur Erklärung betrachtet werden müssen.

Harald Hofer gibt in einem Wissenschaftsvortag einen Einblick in die Beiträge von Carlo Rovelli und Caslav Brukner.

29./30.01.2019
14-18 Uhr Spot an, Klang! / Klanginstallation von Jana Debrodt

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Bewegung ist, ist auch Geräusch. Spot an, Klang! ist eine Licht-Schatten-Klanginstallation, eine Performance, in der Motoren, Blechdosen, ein Glas, Vinylplatten und Plattenspieler, Strahler, Radio, Lampen, Klangstäbe etc. die Performer sind. Gesteuert u?ber Midisignale, erzeugen die Klangeinheiten durch Bewegung und kleine ‘Unfälle’ mit Piezo-Tonabnehmern Geräusche. Die Audiosignale werden verstärkt und bearbeitet. Wenn die Bewegung startet, beleuchtet der jeweilige Spot den Klangerzeuger und projiziert ihn als Schatten an die Wände.

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Führung durch die Ausstellung und Vortrag von Thomas Born

Dienstag, 6. November 2018 17:46

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.
Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
Vernissage: 12. Oktober 2018, 18 Uhr
Ausstellung: 16.10.2018-22.2.2019, Di-Fr 14-18 Uhr,
1. Samstag im Monat 14-17 Uhr

Edin Bajric
- Spiegel und Licht, Fotografien | Veruschka Bohn - How to disappear, Performance, Fotografien | Thomas Born - Beobachter, Gaffer, Voyeure, Vortrag | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | ?aslav Brukner - Quantum causality. Experimental verification of an indefinite causal order - Wissenschaft | Jana Debrodt - Spot an, Klang!, Klanginstallation | Thilo Droste - Droste, Goya auf Unleserlich (aus der Serie Survival Reloaded) | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Dominic Gagnon - Going South/part 4: Dear haters, Videoinstallation | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Stephan Groß - Beats, Animierter Videoloop (Musik: Alfred Banze) | Wolfgang Grossmann - Wie Mathieu sein Spiegelbild verliert …, performative Lesung | Harald Hofer - Was wissen wir über die Realität?, Wissenschaftsführung | Thomas Kemnitz - time-shift, Experimentelle Dokumentation | Petra Lottje - The World Summit, Video | Jerzy Olek - Spiked Object, Dreidimensionale Fotoinstallation | Oliver Orthuber/Rieko Okuda - Myriade / VideoSound-Installationsperformance | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quanten-gravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Nora Schöpfer - the sculpture and the viewer are one, Fotoinstallation | Christiane Spatt - in disguise, Fotografien | Stuck/Asenbaum - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Claudia Taller - Syndrom? Down!, Literatur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

13.11.2018
18:00 Uhr Rundgang durch die Ausstellung mit Elisa Asenbaum
18:35 Uhr Beobachter, Gaffer, Voyeure / Vortrag von Thomas Born


Thema: Allgemein, Ausstellung, Vortrag | Kommentare (0)

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 4. Runde

Donnerstag, 31. Mai 2018 12:36

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelun
g, ein Relationspositionsprojekt

Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
ab 12. Oktober 2018

Präsentation der vierten Runde:
Vernissage: 9. Juni 2018, 19.30 Uhr
Ausstellung : 9.-22.6.2018, Di-Fr 14-18 Uhr

und nach Vereinbarung

Caslav Brukner - Quantum causality. Experimental verification of an indefinite causal order (Giulia Rubino, Lee A. Rozema, Adrien Feix, Mateus Araujo, Jonas M. Zeuner, Lorenzo M. Procopio, Caslav Brukner, Philip Walther), Wissenschaft (Fachartikel, Plakat-Objekt).
Der theoretische Physiker, Caslav Brukner, beschäftigt sich mit informationstheoretischen Grundlagen der Quantenmechanik sowie mit Kausalität in Gravitation und Quantenphysik. Im Artikel Quantum causality von 2014 beschreibt er spezielle Situationen, in denen die kausale Ordnung und somit auch die Zeitabfolge der Ereignisse nicht eindeutig definiert sind.
2017 gelang es in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen einen solchen quantenmechanischen Zustand in einem Experiment zu realisieren. Somit wurde erstmals bestätigt, dass es in der Realität Situationen gibt, in denen die kausale Ordnung, Abfolge weder eindeutig noch fix festgelegt ist.

Stephan Groß - Beats, Animierter Videoloop (Musik: Alfred Banze)
Beats ist aus Bildelementen verschiedener Kontexte – aus Technik, politischem Weltgeschehen und Freizeitkultur collagiert. Durch die nahtlose Verschmelzung von Bildmaterial aus verschieden Quellen in einer fast standbildartigen Komposition entsteht Irritation und regt zum Nachdenken an. Der Titel Beats ist zweideutig und kann auch als Schläge gelesen werden.

Dominic Gagnon - Going South/part 4: Dear haters, Videoinstallation
Der Künstler hat sich dem Leitgedanken, Filme ohne Kamera zu machen, verschrieben und begibt sich auf die Jagd im World Wide Web, um geeignetes Filmmaterial für seine Arbeiten zu sammeln. Part 4: Dear haters aus dem Film Going South wird im Rahmen von Schein und Spiegelung in Form einer Installation präsentiert. Die Installation konfrontiert die Betrachter mit den im World Wide Web geschaffenen Realitäten und kann als Spiegel unserer gesellschaftlichen Kultur gelesen werden. Den Titel Going South kann man auf verschiedene Weise interpretieren. Wörtlich übersetzt mit ‘nach Süden gehen’, bietet er schnell die Assoziation ‘nach Süden ziehen und vor der Kälte fliehen’ an. Doch in einem übertragenen Sinn ist das Flüchten weitläufiger zu verstehen: sich der Realität entziehen; sich in eine andere Realität flüchten oder eine andere erschaffen; es kann aber auch ‘Fallen eines Wertes’ bedeuten.

Mit weiteren Arbeiten von:
Veruschka Bohn - How to disappear, Performance, Fotografien | Petra Lottje - The World Summit, Video | Christiane Spatt - in disguise, Fotografien | Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

Eine Besprechung zur Ausstellung von Dr. Peter Funken finden Sie im KUNSTFORUM International, Band 254, für Juni-Juli 2018.

Thema: Allgemein, Ausstellung, Schein und Spiegelung, Vernissagen | Kommentare (0)

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 3. Runde

Montag, 12. März 2018 10:15

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelun
g, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
ab 12. Oktober 2018

Präsentation der dritten Runde:
Vernissage: Sa 31. März 2018, 19.30 Uhr / Interaktive Performance “How to disappear” von Veruschka Bohn
Ausstellung : 3.-13.4.2018, Di-Fr 14-18 Uhr

Damit die Wirkung von How to Disappear nicht beeinträchtigt wird, bittet die Künstlerin alle Besucher pünktlich zu kommen und ihr Handy vor dem Abgang ins Basement auszuschalten. Die Performance am 31.3.2018 und Installation How to disappear von Veruschka Bohn setzt Bespiegelungen und Selbstdarstellung in einen räumlichen und interaktiven Kontext.

Die Videoinstallation The World Summit von Petra Lottje verhandelt die Tradition der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, mit deren Gültigkeit ebenso heutzutage Frauen konfrontiert werden.

Die Fotarbeiten von Christiane Spatt in disguise öffnen eine breite Projektionsfläche für die Betrachter; politische Kontroversen, Genderthematiken und Getarntes können darin Platz finden.

Weitere Arbeiten von:
Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Marion Luise Buchmann – Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literatur | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Wissenschaft | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation / Relational Quantum Mechanics, Wissenschaft | Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

English:
The 8th international, interdisciplinary and topic centered exhibition project of G.A.S-station
Reflection and Appearance, a Relation-Position Project.

Presentation third round: March 31st 2018, 7.30 pm / Interactive Performance “How to disappear” by Veruschka Bohn
Exhibition: 3.-13.4.2018, Tu-Fr 2-6 pm

Performance and Installation How to disappear by Veruschka Bohn
Video installation The World Summit by Petra Lottje
Photo works in disguise by Christiane Spatt

Further works by:
Edin Bajric - Spiegel Licht, Photographs | Marion Luise Buchmann - Bewegtes Selbst, Video | David Ender - Der Spiegel, Literature | Vittorio Gallese - Visions of the Body: Embodied Simulation and Aesthetic Experience, Science | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Photographs | Carlo Rovelli - Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint: Eine Reise in die Welt der Quantengravitation (Reality Is Not What It Seems: The Journey to Quantum Gravity) / Relational Quantum Quantum Mechanics, Science | Julia Schewalie -  nylon#acrylic mirror, Objects | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Literaturesculpture |  Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

“The whole is not more than the sum of its parts, but something different!”

The relation-position project refers to this thesis and with its corresponding theme of appearance and reflection attempts to visualise the connection between relative references and their possibilities of interpretation via its organically growing development process.
Further infos: http://www.2gas-station.net/pages/engl/actual.html

G.A.S-station Team
Elisa Asenbaum & Thomas Maximilian Stuck
www.2gas-station.net
info@2gas-station.net
Tempelherrenstrasse 22
D-10961 Berlin
Fon. 030 221 609 312
Mob. 0160 995 78 158
Bürozeiten: Di-Fr 14-17 Uhr

Foto: Robert Schittko

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Präsentation - 1. Runde

Freitag, 9. Februar 2018 16:15

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft

Präsentation der 1. Runde mit Arbeiten von:
Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Edin Bajric - Spiegel und Licht, Fotografien | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation.

Für unser aktuelles Projekt Schein und Spiegelung, ein RelationsPositionsProjekt, 2017/18 laden wir die Beitragenden ein, den Themenschwerpunkt aktiv mitzugestalten. Dieser organisch wachsende Prozess ist gleichzeitig auch für das Publikum zugänglich und erlebbar. In der ersten Runde haben wir nach Arbeiten gesucht, die die Thematik Schein und Spiegelung auffächern:

Michael Rohdes Arbeit legt mit seinen perspektivischen Betrachtungen der Häuser von Nietzsche und Einstein assoziative Linien zum Philosophen Nietzsche und dessen fundamentalen Kritik an der gesellschaftlichen Moral und zu Einsteins revolutionärer Sicht von Raum und Zeit. Julia Schewalies Arbeit setzt sich mit Licht und dessen Reflexionen beim Auftreffen auf Material und dessen Wahrnehmung auseinander. Edin Bajric spricht den Themenkreis Narzissmus, Schein und Das-sich-dahinter-Verbergen an. Und Helga Wimmers Arbeit öffnet mit der geschichtsträchtigen Spiegelung vom Innerer Nordbahnhof Stuttgart, einem Deportationsort tausender Bürgerinnen und Bürger jüdischer Herkunft, gesellschaftsrelevante Bereiche.

Raumansicht

Thema: Allgemein, Ausstellung, Schein und Spiegelung | Kommentare (0)

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt - 1. Runde

Freitag, 1. Dezember 2017 10:57

Das 8. internationale, spartenübergreifende und themenspezifische Ausstellungsprojekt.

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft
Eröffnung: 12. Oktober 2018

Präsentation der ersten Runde:
24.11.-5.12.2017, Di-Fr 14-18 Uhr

Mit Arbeiten von: Julia Schewalie - nylon#acrylic mirror, Objekte | Asenbaum/Stuck - Spiegel Schein, Sprachskulptur | Edin Bajri? - Spiegel und Licht, Fotografien | Michael H. Rohde - nietzsche haus, einstein haus, Fotografien | Helga Wimmer - Vor und hinter der Zeit - Zeitbilder und Zeiträume, Installation

Etwas auszustellen bedeutet gleichzeitig, es sichtbar zu machen. Aber wie entstehen komplexe Ausstellungen, das Schwergewicht der Thematik, die Zusammenstellung der Arbeiten und Beiträge? Den dahinter liegenden Prozess zu erahnen, ist wie das Herausschmecken der einzelnen Zutaten einer Speise, die serviert auf dem Teller liegt.

Seit nunmehr zehn Jahren entwickeln wir weit aufgefächerte Ausstellungsprojekte, und präsentieren diese über einen längeren Zeitraum. 2014 begannen wir den Prozess der Entwicklung mit dem Projekt Augustina träumt in progressius gemeinsam mit den beteiligten Künstler_innen zu dokumentieren und transparent zu machen.

Für unser aktuelles Projekt Schein und Spiegelung, ein RelationsPositionsProjekt, 2017/18 laden wir die Beitragenden ein, den Themenschwerpunkt aktiv mitzugestalten. Dieser organisch wachsende Prozess ist gleichzeitig auch für das Publikum zugänglich und erlebbar. So ist es im aktuellen Ausstellungskonzept möglich, nicht nur für interessierte Besucher_innen, sondern auch für die Beitragenden noch vor der eigentlichen Eröffnung die Veränderungen und Erweiterungen durch die hinzukommenden Arbeiten und durch die im Fluss befindliche Zusammenstellung mitzuverfolgen und dadurch ein besseres Verständnis einzelner Positionen sowie ihrer Bezüge zueinander zu bekommen. Wir denken bei unseren Projekten dabei immer an die Vielfalt von Ausdrucksformen und inhaltlichen Aspekten.

In der ersten Runde haben wir nach Arbeiten gesucht, die die Thematik Schein und Spiegelung auffächern:

Michael Rohdes Arbeit legt mit seinen perspektivischen Betrachtungen der Häuser von Nietzsche und Einstein assoziative Linien zum Philosophen Nietzsche und dessen fundamentalen Kritik an der gesellschaftlichen Moral und zu Einsteins revolutionärer Sicht von Raum und Zeit. Julia Schewalies Arbeit setzt sich mit Licht und dessen Reflexionen beim Auftreffen auf Material und dessen Wahrnehmung auseinander. Edin Bajric spricht den Themenkreis Narzissmus, Schein und Das-sich-dahinter-Verbergen an. Und Helga Wimmers Arbeit öffnet mit der geschichtsträchtigen Spiegelung vom Innerer Nordbahnhof Stuttgart, einem Deportationsort tausender Bürgerinnen und Bürger jüdischer Herkunft, gesellschaftsrelevante Bereiche.

Mit der Präsentation der ersten Runde beginnt nun die zweite Bewerbungsrunde. Wir freuen uns auf Einreichungen, also Arbeiten, die sich auf die Thematiken der fünf Arbeiten - Spiegel Schein, Vor und hinter der Zeit, nietzsche haus und einstein haus, Spiegel und Licht und nylon#acrylic mirror - und deren Relationen beziehen.
Weiters sind wir insbesondere auf der Suche nach korrespondierenden, wissenschaftlichen Beiträgen zur Auffächerung des Themas und freuen uns über regen Besuch und einhergehenden Austausch.

Elisa Asenbaum&Thomas Maximilian Stuck

Thema: Allgemein | Kommentare (0)