Das Fenster

Von der Realität in die virtuelle Realität und zurück. Eine interaktive Aktion in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen verbunden mit der G.A.S-station.

Tanja, 1997
Oliver Möst

SW Photographie Polaroid 55, Barytpapier auf AluDibond Kaschiert, 70 x 55 cm

Oliver Möst beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Wahrnehmungsprozessen. In seinen fotografischen und filmischen Arbeiten setzt er Unschärfe als ästhetisches Mittel ein, um auf das Subjektive im Sehprozesses hinzuweisen.
Das Portrait von Tanja Hofmann stammt aus der Serie „Regentropfen“. Tanjas Brille ist mit wässrigen, die Optik verändernden, Objekten benetzt. Der Künstler spielt mit der Umkehrung des Blickwinkels sowie auch der Umkehrung der Funktion einer Brille, nämlich scharf zu sehen. Oder man deutet die konvexen Spiegelungen in den einzelnen Wasserperlen auf dem Sehbehelf als eine Auffächerung der Sichtweise. Für den Betrachter des Portraits verändert es auf jeden Fall den Blick durch die Brille.
Tanja Hofmann stand Oliver Möst als Galeristin, Förderin als auch persönlich nahe.

Oliver Möst geboren 1968 in Füssen, Allgäu, lebt in Berlin. Fotografieausbildung 1992–1994 am Lette-Verein. Seit 1997 kuratorische Tätigkeit für Projekträume, Galerien, Museen. Seit 2015 ist er im Netzwerk freier Berliner Projekträume und –initiativen aktiv und ist Mitglied bei Errant Sound www.errantsound.net. Zwischen 2019 und 2020 war er künstlerischer Leiter der Kommunalen Galerie Schoeler.Berlin und seit Herbst 2020 ist er Projektkoordinator von StadtfindetKunst.Berlin für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Zahlreiche Ausstellungen in Institutionen, Galerien und Projekträumen. Einzelpublikationen seiner Arbeiten sind u.a. bei DE Books, Frankfurt/Main und Peperoni Books Berlin erschienen.

[ENGL]
Tanja, 1997
Oliver Möst

B/W photography Polaroid 55, baryta paper laminated on AluDibond, 70 x 55 cm

Oliver Möst deals in his works with processes of perception. In his photographic and filmic works he uses blurring as an aesthetic means to point out the subjective in the process of seeing.
The portrait of Tanja Hofmann is from the series “Raindrops”. Tanja’s glasses are wetted with watery objects that alter the optics. The artist plays with the reversal of the angle of vision as well as the reversal of the function of glasses, namely to see sharply. Or one can interpret the convex reflections in the individual water beads on the visual aid as a fanning out of the view. In any case, for the viewer of the portrait, it changes the view through the glasses.
Tanja Hofmann was close to Oliver Möst as a gallery owner, promoter, and personally.

Oliver Möst born 1968 in Füssen, Allgäu, lives in Berlin. Photography training 1992–1994 at the Lette-Verein. Since 1997 curatorial work for project spaces, galleries, museums. Since 2015 he is active in the Network of free Berlin project spaces and initiatives and is a member of Errant Sound www.errantsound.net. Between 2019 and 2020 he was artistic director of the Kommunale Galerie Schoeler.Berlin and since fall 2020 he is project coordinator of StadtfindetKunst.Berlin for the district Charlottenburg-Wilmersdorf. Numerous exhibitions in institutions, galleries and project spaces. Individual publications of his work have been published by DE Books, Frankfurt/Main and Peperoni Books Berlin, among others.

Im Fenster täglich: 10-18 Uhr

Datum: Freitag, 18. Februar 2011 16:42
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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