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x|y|z: RAUMPROJEKTE 2017 für Bildende Kunst und Neue Medien.

Neben der jährlichen, themenspezifischen, spartenübergreifenden Ausstellungsreihe der G.A.S-station ist die Projektreihe x|y|z: RAUMPROJEKT ein experimentelles Ausstellungsformat in dem Künstler_innen eine thematische Rauminstallation für den großen Ausstellungsraum entwickeln können.

xyz: Raumprojekt 2017, Stephan Groß, lift me up / sink or swim

Stephan Groß
lift me up / sink or swim
Vernissage: 4. April 2017 - 19 Uhr
Ausstellung: 5.-25. April 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14-18 Do 16-20 Uhr

Der Titel des Raumprojekts ist gleichzeitig der Ausgangspunkt sowie auch der Liedtext der Soundkomposition von Stephan Groß. "Lift me up / sink or swim" ist ein Kanon, ein Auf und Ab dieser Phrase, die sich wie eine lyrische Paraphrase mit dem Assoziationsfächer von alten Weisheiten, moralischen Vorstellungen von Gut und Böse bis zur unausgesprochenen Forderung des heutigen gesellschaftlichen Raums auseinandersetzt.

Die verschiedenen Gesangsspuren werden im Loop über vier Lautsprecher wiedergegeben, die symmetrisch an den Wänden verteilt sind. Leichte Variationen und Harmonieverschiebungen erzeugen ein Klangbild, das beruhigend wie auch beschwörend bittend klingt. Das Gebet ist von einer Notsituation nicht so weit entfernt.

Stephan Groß arbeitet hauptsächlich mit Licht und Ton und spricht diametrale Emotionen an.

Weitere x|y|z: RAUMPROJEKTE:
xyz: Raumprojekt 2017, Harald Köhneke - Haltestelle

Harald Köhneke
Haltestelle
Vernissage: 9. Mai 2017 - 19 Uhr
Ausstellung: 10.-30. Mai 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14-18 Do 16-20 Uhr

Haltestelle. Ein Ort, an dem man auf ein Transportmittel wartet, sei es Bus, Straßenbahn oder Zug; ein uns bekannter, wohl definierter Platz, der mit Erwartung und gezwungenem Anhalten verbunden ist. Harald Köhneke übernimmt die äußerliche Form einer typischen Bushaltestelle, entzieht ihr aber ihre Funktion, indem er sie in den Innenraum eines Kunstortes versetzt. Das Bauwerk, welches maßgetreu einer üblichen Haltestelle entspricht, wirkt im Innenraum viel größer und teilt diesen in zwei Hälften. In der Rückwand befindet sich eine Tür, die als Durchgang in die hintere „Haltehemisphäre“ fungiert.

Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Baumaterial als silbrig lackierte Vierkanthölzer und transparente Plastikfolie. Details wie Abstandshalter zu den Rahmen, Dach und Boden unterstreichen die Anmutung der gewohnten Haltestelle.

Warten auf was?

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Ulli Klepalski
IF ONLY
9.-30.6.2017

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AUGUSTINAselbst. Eine Reise durch die Erzählung von Elisa Asenbaum
G.A.S-station präsentiert eine Reise durch die Erzählung von Elisa Asenbaum

30.3.2017 - 19.30 Uhr (um Voranmeldung wird gebeten)
Elisa Asenbaum (Autorin und Raumkonzept) | Wolfgang Grossmann (Schauspieler) | Ina Krauß (Sprecherin) | Christiane Spatt (Objekt und Szenenbild) | Thomas Maximilian Stuck (Ton und Konzeption).

Wer ist Augustina?
In einem Sinne ist sie die Protagonistin einer Erzählung; eine Reisende durch Realität und Traum, die auf abenteuerliche Weise Innenwelt und Außenwelt durchleuchtet. Doch Augustina lässt sich nicht zwischen zwei Buchdeckeln einschließen. Künstler, Denker und Kreative haben sich schon vor dem Erscheinen des Buches von ihren Träumen inspirieren lassen.

Nun findet erstmals auch eine Buchpräsentation in Berlin statt. Der Schauspieler Wolfgang Grossmann liest Ausschnitte aus der humorvollen Fiktion, die durch Wendungen, Stilbrüche und verblüffende Verknüpfungen von Inhalten überrascht.

AUGUSTINAselbst.
Eine Erzählung mit kontextuellen Spuren im Netz, erschienen im Passagen Verlag.

Der/die Leser_in wird zu Beginn der Erzählung durch die Einfachheit der Story – eine Schilderung des Alltags einer jungen Frau, die den Beruf der Parkraumüberwachung ausübt und in der Nacht ‚wirres Zeug‘ träumt – verführt. Getäuscht wird man, wie Augustina selbst, die ihre Träume nebensächlich, nicht einmal bewusst wahrnimmt, und dieses unbewusste Refugium für abstrus und bedeutungslos hält. Doch entpuppt sich der unbeachtete Handlungsraum im zweiten Teil des Buches plötzlich als Kampfschauplatz/Bühne von kontroversen philosophischen Ansichten und gesellschaftsrelevanten Betrachtungen. Verpackt in bildhafter Sprache werden so manche abendländische Denkgewohnheiten hinterfragt und mutieren in der phantastischen Geschichte auf abenteuerliche Weise.

AUGUSTINAselbst
Passagen Verlag

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G.A.S-station, Das Fenster, AUGUSTINAselbst
AUGUSTINAselbst
15.12.2016 bis 30.3.2017 - täglich: 10-20 Uhr


Das Fenster
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Im Rahmen von Eyes On - LOOKING FOR THE CLOUDS. CONTEMPORARY PHOTOGRAPHY IN TIMES OF CONFLICT stellten wir das Projekt Augustina träumt in progressius - 27 Positionen aus Kunst und Wissenschaft vor. Außerdem wurde das Buch AUGUSTINAselbst von Elisa Asenbaum, Passagen Verlag, erstmals präsentiert.

AUGUSTINAselbst Illustration Anmerkungen

Die Idee zum Buch AUGUSTINAselbst begann 2009 mit einem konzeptartigen Spiel, welches über das Ich als Entität reflektierte. Eine weitere Inspirationsquelle für Asenbaums Erzählung war das "Zenon-Paradoxon vom fliegenden Pfeil", welches der Künstlerin und Autorin als formidables Exempel für die westliche Denktradition schien und ihr damit einen Fächer von thematischen Ansatzpunkten für ihre literarische Fiktion eröffnete.

AUGUSTINAselbst, Passagen Verlag Wien, 2016, 372 Seiten, ISBN 9783709202210
AUGUSTINAselbst Vorstellung

Weitere Informationen:
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Programm pdf
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Augustina träumt

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Veranstaltungstag vom 9. Oktober 2010


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Die Perfektheit und das Fehler


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