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G.A.S-
station

Oliver Orthuber
Turmartige Parasexualität, 2015
Acryl auf Plastik, Pappe, Schaumstoff, ca. 28 x 15 cm

5. - 31. Mai 2015, täglich: 10-22 Uhr

Das Objekt “Turmartige Parasexualität” ist bei der Installationsentwicklung für das Herbstprojekt 2015 “Augustina träumt in progressius” entstanden. Oliver Orthuber arbeitet seit Frühjahr 2014 an einer multimedialen Installation, dieses turmartig aufgeschichtete Objekt aus Plastik, Pappe und Kleinmaterial hat am 25.4.2015 (beim OpenProzessTag) seine Parasexualität geoutet.

G.A.S-station, Das Fenster, Oliver Orthuber
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Augustina träumt - Prozessdokumentaion vom OpenProzesstag
5.-31. Mai 2015 Di-Fr 14-18 Uhr
G.A.S-station, Ausstellungsansicht

Zwischenschritte und Prozessdokumentationen der entstehenden künstlerischen Arbeiten von Reinhard Gagel, Isabella Gresser, Stephan Gross, Anna-Maria Kursawe, Susanne Hampe, Kornelia Hoffmann, Ulli Klepalski, Pantea Lachin, Calla Mar, Albert Markert, Wolfgang Neipl, Oliver Orthuber, Anja Sonnenburg, Christiane Spatt, Burchard Vossmann.

TRAUM- / Symbol-Welten; ICH / Einheit oder Vielheit; WIR / gesellschaftliche Phänomene; BEWEGUNG / Raum-Zeit; ZERLEGUNG / Wahrnehmung (Punkt und Kontinuum).
Augustina träumt - in progressius basiert auf Inspirationsfunken aus dem Schreibprojekt AUGUSTINAselbst von Elisa Asenbaum und bildet Vernetzung von Bild-, Medien- und Sprachkunst sowie Musik und Wissenschaft. Das Ausstellungsprojekt befindet sich seit 2014 in Progress.

G.A.S-station, Ausstellungsansicht G.A.S-station, Ausstellungsansicht
G.A.S-station, Ausstellungsansicht G.A.S-station, Ausstellungsansicht
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Augustina träumt - in progressius
Siehe auch Ausschreibungsseite für weitere Informationen.
Ausstellung: 9. Oktober 2015 bis 5. Februar 2016
27 Positionen aus Kunst und Wissenschaft

2014/15 wollen wir – nach sechs interdisziplinären Projekten zu ausgesuchten Themenkreisen – einen neuen Impuls setzen. Die Intention, künstlerische Schaffensprozesse anzuregen und künstlerische Entwicklung sowie eine Vernetzung von Bild-, Medien- und Sprachkunst zu fördern, brachte uns auf die Idee, KünstlerInnen mit literarischen Textpassagen zu inspirieren.

So starteten wir Anfang des Jahres 2014 das Projekt Augustina träumt in progressius, basierend auf dem bislang unveröffentlichten literarischen Text AUGUSTINAselbst von Elisa Asenbaum. Allein die Hauptthematiken der komplexen Erzählung wurden öffentlich bekannt gegeben. Und aufgrund dessen konnten sich KünstlerInnen aller Sparten bewerben, um in einen mehrstufigen Augustina-träumt-Prozess aufgenommen zu werden. Etwa 35 KünstlerInnen wurden bei der Vorauswahl berücksichtigt.
Als Inspirationsblitze dienten kurze Textpassagen oder inhaltliche Fragmente aus AUGUSTINAselbst, welches sich zu diesem Zeitpunkt selbst noch in Progress befand.

Es entfaltete sich eine individuelle Kommunikation zwischen den involvierten Künstlern und der Autorin, um den geeigneten Inspirationsfunken aufzuspüren. Interne Arbeitsbesprechungen, Lesungen und individuelle Gespräche fanden in Wien und Berlin statt. Auch andere digitale Kommunikationswege wurden intensiv genutzt.

Zu betonen ist, dass niemand die Erzählung kennt und auch die Beitragenden jeweils an verschieden Thematiken der Erzählung ansetzen, ohne zu wissen was andere kreieren. Das literarische Werk liegt im Verborgenen, analog einem ausgedehnten Myzel, welches im Untergrund die künstlerischen Arbeiten miteinander verbindet. An verschiedenen Stellen werden die transformativen, künstlerischen Werke verschiedenster Sparten empor schießen. Überraschende Parallelwelten können zur Entfaltung kommen, die sich mit einzelnen Facetten der Erzählung auseinandersetzen. Ein Experiment!

Sieben Monate war Zeit, Ideen zu kristallisieren, der Einreichschluss (für Bildende Künste und Neue Medien) dafür war Ende Oktober. Die Jurierung wurde diesmal von Prof. Dr. Yvette Sánchez, die aus dem literarischen Feld kommt, begleitet. Es werden ca. 18 Positionen aus der Bildenden Kunst und den Neuen Medien im Ausstellungsprojekt Augustina träumt (2014-2016) Platz finden.
Nun geht es an die Ausarbeitung!
Auch unsererseits, denn das G.A.S-station-Team kuratiert und erarbeitet wie immer das Ausstellungskonzept. Nachdem nun klar ist, welche Thematiken von Künstlerinnen und Künstlern aufgegriffen wurden, kann der Wissenschaftsteil organisiert werden, um Korrespondenzlinien zwischen Kunst und Wissenschaft zu ziehen.

Weiters sind noch die Tore bis Juli für Kooperationen und auch für den Veranstaltungsteil offen und zu organisieren/erarbeiten.

Am 25. April 2015 fand ein OpenProzessTag in Berlin statt, an dem alle Künstler eingeladen wurden, um erstmals Einblick in das gesamte Ausstellungskonzept zu bekommen, von ihrem Schaffensprozess zu erzählen und gemeinsam den Prozess zu dokumentieren.

Augustina träumt – ein spannender Prozess, denn erst in der Gesamtschau des Projektes im Herbst 2015 werden die Projektteile in der G.A.S-station zu einem multimedialen Ganzen zusammengesetzt. Diese Prozessdynamik entspricht auch der Geschichte von AUGUSTINAselbst.

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zum Veranstaltungstag vom 9. Oktober 2010

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Führung durch die Ausstellung
Die Perfektheit und das Fehler


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mit den Initiatoren der G.A.S-station


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zur Ausstellung CHAOSextended - The CLOUD Project


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zur Ausstellungseröffnung CHAOS

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